...das ist schnell erzählt. Habe ich das schon? Ich weiß es nicht, ist ja auch egal...
Jedenfalls liebe ich handgemachte Dinge sehr - sei es aus dem Bereich Confiserie, Seife, Beton oder auch Bücher. Letzteres ist eines meiner liebsten Hobbies. Warum, erzähle ich euch kurz...
Zwischen Buchdeckeln: Geschichten, die bleiben
Für mich ist ein Buch weit mehr als nur Papier und Tinte. Ich liebe gedruckte Bücher – vor allem, wenn sie als edles Hardcover im echten, traditionellen Handwerk entstehen. Ein Buch anzufassen,
das Gewicht des Einbands zu spüren und die Seiten umzublättern, dabei das rascheln der Seiten zu hören und der Geruch der Seiten und eventuell der Tinte zu erschnuppern, ist ein zutiefst
sinnliches Erlebnis. Es ist die ultimative Form, flüchtigen Gedanken und Geschichten eine bleibende, unvergängliche Gestalt zu geben. So etwas kann es gar nicht geben bei den ganzen
elektronischen, seelenlosen Medien.
Meine Bücher entstehen nicht für den kommerziellen Verkauf. Sie sind Herzensprojekte. Ich zeige sie später hier, weil sie ein Teil meiner Seele sind – gedruckte Beweise dafür, was entsteht, wenn
man Ideen Raum und Form gibt.
Ein Leben voller Ideen – und ein Vermächtnis
Mein Kopf ist voller Pläne. Ich möchte noch so viel gestalten, so viel Neues erlernen – so viel, dass ein einziges Leben dafür kaum auszureichen scheint. Doch dieser unendliche Schöpfungsdrang
treibt mich an.
Mein schönster Gedanke dabei ist mein Enkel. Wenn er auch nur einen kleinen Bruchteil dieser Neugierde, dieser Liebe zum Detail und dieser Freude am Erschaffen für sein eigenes Leben
übernimmt, dann hat sich alles gelohnt. Dann ist meine Kunst nicht nur mein Weg zur Heilung, sondern ein lebendiges Vermächtnis, das bleibt.