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Wie ich zum Knetbeton kam...


Ich bin im Jahre 2010 schlimm an Depressionen erkrankt und während meiner Gesundungsphase habe ich verschiedene Dinge ausprobiert. Ich wollte etwas für mich finden, was mir Spaß macht und womit ich später auch evtl. Geld verdienen könnte.

 

Angefangen hat alles damals mit Amigurumis. Das sind Häkelfiguren und können alles mögliche darstellen. Das geht vom normalen Teddy über Fahrzeuge bis hin zu gehäkelten Lebensmitteln. 

Mir macht es Spaß und das liegt mir auch, aber es ist nichts, womit ich mein Geld verdienen möchte.

 

Vor zwei Jahren habe ich dann das Seife sieden für mich entdeckt. Eine ganz tolle Sache, die ich immer wieder gerne mache. Manchmal sind längere Pausen dabei, aber das ist auch normal, wenn man nicht gewerblich ist. Schließlich muss ja auch verbraucht werden, was ich so herstelle. Ursprünglich war von mir geplant, dass ich mich in dem Bereich selbstständig machen wollte. Aber da hängen so viele Vorschriften dran, dass ich das ganz schnell wieder verworfen habe.

 

Okay...jetzt also weiter...

 

Beim Seifen sieden bin ich dann irgendwann auf Knetseife aufmerksam geworden. Ich hab´s probiert und gemerkt, dass mir dies kneten und gestalten total liegt. Prima, das war ja was, was ich gerne tat. Aber da war ja immer noch die Sache mit dem Geld verdienen. Mit Seife wollte ich ja nicht mehr und so war halt die Frage, was für ein Material ich wählen könnte.

 

Ich wusste, es sollte ein Material zum Gestalten sein. Aber was? Wie es so ist, bin ich dann bei Pinterest auf "Knetbeton" gestoßen. 

 

Was war denn das? Das kannte ich noch gar nicht. Na gut...sicher ich mir erst einmal den Pin. Schauen kann ich ja später immer noch. Dachte ich zumindest...

 

Kurze Zeit später gab es wieder einen Pin dazu und somit war ich jetzt doch neugierig und hab geschaut. Das war doch bestimmt was für mich.

 

Genau aus dem Grund habe ich dazu am vergangenen Wochenende einen Workshop besucht und seitdem bin ich dabei. Diese Rose ist übrigens mein erstes Werk aus diesem Material. Aber dabei wird es nicht bleiben.

 

 

Eine Skulptur ist auch noch entstanden. Die werde ich zeigen, sobald ich ein schönes Foto davon habe.

 

Dieser Knetbeton ist übrigens ein ganz anderes Material, was sonst zu finden ist. Bei Miled BenDhiaf sind so einige Videos zu dem Thema zu finden. 

Er ist übrigens auch der Erfinder dieser Profiknetmasse. Das, was er dazu sagt und zeigt, stimmt. Davon konnte ich mich ausreichend überzeugen.

 

Auf seiner Homepage hat er eine Seite mit dem Begriff "Projekt Startschuss" und das ist etwas, was ich in Anspruch nehme für mich. 

 

Weil jetzt aber träumen auch noch erlaubt ist, träume ich davon, dass ich in dem Bereích bekannt werde und ich somit einen Beruf gefunden habe für mich, der nicht einfach nur zum Geld verdienen gedacht ist, sondern mir auch noch Spaß macht. Also nicht Beruf, sondern Berufung. Alles andere hatte ich schon zur Genüge in meinem bisherigen Leben.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Hüttelputz (Donnerstag, 20 September 2018 21:50)

    Liebe Karin,

    viel Erfolg bei Deinem persönlichen Startschuss! Eine tolle Sache, wenn man sein Talent nutzen kann!

  • #2

    roseaufdemberg (Freitag, 21 September 2018 09:58)

    KaLu das sind wunderbare Nachrichten! ich freue mich sehr für Dich und drücke beide Daumen dass Du richtig durchstarten kannst und glücklich Deinen Weg gehen kannst!

  • #3

    Karin (Freitag, 21 September 2018 11:55)

    Ihr Lieben,
    danke, dass ihr hier reingeschaut habt. Darüber freue ich mich genau so sehr wie über eure lieben Worte.
    Ob es klappt, was ich vorhabe, wird die Zeit zeigen. Nach so einigen Fehlversuchen bin ich diesbezüglich sehr sehr vorsichtig geworden.
    Das arbeiten mit diesem Material erfüllt mich jedes Mal auf´s Neue wieder mit ganz viel Freude und Befriedigung und so etwas habe ich für mich ja schon richtig lange gesucht. Deshalb kann ich auch immer mal wieder etwas Individuelles aus meiner Werkstatt zeigen. Bleibt also neugierig.